Ausbildungsziel

Zielsetzung des Studiengangs


Es werden alle jene Qualifikationen bzw. Kompetenzen vermittelt, welche eine Führungskraft des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH) oder einer vergleichbaren Organisation, vornehmlich des Sicherheits- und Krisenmanagements benötigt, um als Kommandant eines kleinen Verbandes (z. B. Bataillon, Geschwader) oder eines entsprechenden Äquivalents bzw. als besonders qualifizierter Stabsoffizier oder Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter in höheren Kommanden und Dienststellen den Aufgabenvollzug vor allem unter Einsatzbedingungen im multinationalen Verbund wahrzunehmen.

Im Vordergrund der Berufsaus- und -weiterbildung auf Hochschulniveau steht die Vermittlung der Führungskompetenz, welche als interdisziplinäre Konzeption angelegt ist, die Disziplinen der Militärwissenschaften im engeren Sinne umfasst und sich angrenzend besonders auf die Erkenntnisse der Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Psychologie) sowie der Geisteswissenschaften (Philosophie und Ethik) abstützt.

Bei der Konzeption der Module stand deren interdisziplinäres Zusammenspiel im Vordergrund; die Module wurden in nachfolgenden Teilgebieten zusammengefasst: Allgemeine Führungskompetenz, Wirtschaftliche Kompetenz, Spezielle militärische Führungskompetenz und Wissenschaftliche Kompetenz. Neben der interdisziplinären Ausgestaltung der Module wurde auch ein ausgewogenes Verhältnis bei der Förderung zusätzlicher Kompetenzen (wie z.B. der sozial-kommunikativen oder der Fach- und Methodenkompetenz) berücksichtigt.

Der Berufsvollzug der Absolventinnen und Absolventen soll vor allem dadurch geprägt sein, dass sie auch unter besonderen psychischen und physischen Belastungen handlungsfähig bleiben und sich der besonderen Verantwortung als Führungskraft in Einsatzorganisationen bewusst sind.